A-Z
Die Eltern melden der Schule krankheitsbedingte Absenzen telefonisch, per Mail oder PUPIL-Connect vor Schulbeginn. In ausserordentlichen Situationen nehmen Sie bitte persönlich telefonischen Kontakt auf. Fehlt ein Kind ohne Mitteilung, erkundigt sich die Lehrperson nach Unterrichtsbeginn bei den Eltern.
Sie ziehen nach Marbach und haben Kinder im Schulalter? Dann melden Sie Ihr Kind rechtzeitig bei uns an.
Bei Fragen dürfen Sie gerne mit der Schulleitung Kontakt aufnehmen.
Wir heissen Sie herzlich willkommen im schönen Marbach.
Antolin ist ein beliebtes Online-Leseförder-Portal für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10. Kinder lesen Bücher, beantworten dazu auf der Website Quizfragen und sammeln Punkte, was die Lesemotivation und das Textverständnis fördert.
Antolin bietet über 155.000 Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern. Die meisten Kinder- und Jugendbücher sind mittlerweile auf Antolin erfasst und Kinder können Fragen dazu beantworten.
Alle Kinder der Schule Marbach erhalten von der Lehrperson ein Login für die Plattform. Die Lehrpersonen setzen Antolin unterschiedlich im Unterricht ein und informieren die Eltern individuell über den Einsatz.
Unter dem Begriff «Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten» (ALSV) werden Fähigkeiten beschrieben, die neben den fachlichen Leistungen entscheidend zum Schulerfolg beitragen. Sie umfassen die Aspekte Lernbereitschaft, Eigeninitiative, Selbstständigkeit, Selbstreflexion, Belastbarkeit, Umgangsformen, Kommunikation und Zusammenarbeit.
Am jährlichen Beurteilungsgespräch erhalten die Erziehungsberechtigten Auskunft über die Kompetenzen ihres Kindes in all den genannten Bereichen. Die Erziehungsberechtigten können dabei ihre Sichtweise darbringen.
Aspekte des ALSV sind nicht Bestandteil des Zeugnisses.
Kinder der 4.-6.Klasse mit individuellen Lernzielen werden in den jeweiligen Fächern gemeinsam von der Förderlehrperson unterrichtet. Der Unterricht findet klassenübergreifend statt.
Während des ganzen Schuljahres überprüft die Lehrperson die Leistungen Ihres Kindes. Diese werden auf verschiedene Arten überprüft und Rückmeldungen erfolgen auf unterschiedliche Weisen.
Die Gesamtbeurteilung basiert auf vielen verschiedenen Arbeiten:
- praktische Aufgaben im Unterricht (Vortrag, Plakat, Projektarbeiten, Hefteinträge, Memoflip,…)
- praktische Tests
- mündliche oder schriftliche Prüfungen
- Lernvorgang
- Auswertung von Spielen und inhaltsbezogenen Aufgaben (Kindergarten)
- mündliche Mitarbeit, Engagement
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahres beinhaltet alle Beurteilungen innerhalb des Jahres und zeigt den aktuellen Leistungsstand im jeweiligen Fach. Sie sind eine Gesamtbeurteilung und bestehen nicht nur aus den Prüfungsnoten, welche in Form einer Zahl an die Kinder abgegeben wurden.
In beiden Schulhäusern Feld und Egger haben wir eine eigene Bibliothek, die auf die jeweilige Stufe ausgerichtet ist. Die Klassen besuchen regelmässig die schulhausinterne Bibliothek. Die Ausleihe von Büchern ist für die Kinder kostenlos. Defekte oder verlorene Bücher sind zu bezahlen.
Die Gemeinde Marbach ist eine von sechs Trägergemeinden der Bibliothek BiblioRii in Altstätten. Aus diesem Grund ist für Marbacher Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahre die Nutzung des Angebotes der Bibliothek BiblioRii kostenlos. Bei der Anmeldung ist die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten nötig.
Die Schulkinder werden im Rahmen der Blockzeiten an sämtlichen Vormittagen von Montag bis Freitag während je vier Lektionen unterrichtet. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr und endet um 11.40 Uhr. Ausnahme bildet das 1.Kindergartenjahr, wo die Eltern ihr Kind nach Wunsch auf die zweite Lektion anmelden können. Während der Blockzeiten fällt in der Regel kein Unterricht aus. Bei Abwesenheit der Lehrperson wird die Klasse von einer Stellvertretung unterrichtet oder beaufsichtigt. Abweichungen von den Blockzeiten sind den Eltern rechtzeitig anzukündigen. Dies betrifft zum Beispiel Schulreisen, Sonderwochen, Klassenlager, Projekttage/-wochen, Exkursionen, …
Die Nachmittagsunterrichtszeiten variieren je nach Klasse. Es kann Unterricht von 13.30 – 16.10 Uhr stattfinden.
Der Mittwochnachmittag ist für alle Klassen schulfrei.
An den Nachmittagen sind keine Blockzeiten und es kann ausnahmsweise Unterricht ausfallen, wenn eine Lehrperson kurzfristig erkrankt. Bei Bedarf an Betreuung dürfen Sie sich jederzeit an den Schülerhort wenden.
Das Thema Datenschutz und Datensicherheit ist für unsere Schule aufgrund der vielfältigen sensiblen Daten sehr wichtig.
Fotoaufnahmen, die bei schulischen Anlässen gemacht werden, werden nur klassenintern verwendet. Wenden Sie sich an die Klassenlehrperson, wenn Sie keinerlei Aufnahmen Ihres Kindes wünschen.
Im DaZ werden Schülerinnen und Schüler im Erwerb von Grundkenntnissen der deutschen Sprache unterstützt und gefördert. Ziel ist das Erarbeiten schriftlicher und mündlicher Deutschkenntnisse, damit sich das Kind im Alltag zurechtfindet und dem Unterricht im Klassenverband folgen kann.
Die Schule Marbach bietet eine Sprach- und Spielförderung an. Das Angebot richtet sich insbesondere an fremdsprachige Familien mit Kindern im Vorkindergartenalter. Die Schule erachtet es als wichtig, dass alle Kinder und ihre Eltern mit Migrationshintergrund und/oder mindestens einem fremdsprachigen Elternteil diese Förderung nutzen. Ebenfalls angesprochen werden Eltern, welche das Schweizer Schulsystem nicht kennen und mit diesem Angebot frühzeitig Einblick in die Volksschule erhalten.
Ziele für die Kinder:
- Das Kind wird auf den Kindergarteneintritt vorbereitet.
- Die Sprach- und Spielförderung unterstützt die motorischen, sprachlichen, sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes.
- Die regelmässige Teilnahme gibt dem Kind Kontinuität, Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
- Die Sozialisierung/Integration findet in der Sprach- und Spielförderung statt.
Möglicher Nutzen für die Eltern:
- Kennenlernen eines Umfelds, das allen Aspekten der frühkindlichen Entwicklung förderlich ist.
- Kennenlernen unseres Kultur- und Bildungsverständnisses, Eingliederung in unsere Schulkultur.
- Austausch mit anderen Eltern und mit Fachpersonen.
- Kennenlernen von ausserschulischen Spiel- und Lernangeboten.
Beim Elterninformationsabend geht es um den Austausch von Erziehungsberechtigten und den Lehrpersonen. Die Lehrpersonen informieren über Grundhaltung, Inhalte, Lernziele und organisatorische Belange des Schuljahres.
In Klassen mit einer neuen Lehrperson findet der Elternabend in der Regel im 1.Quartal des Schuljahres statt.
Die Lehrpersonen entscheiden über die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler am Elterninformationsabend.
In jeder Klasse findet jährlich ein obligatorischer Elterninformationsabend statt. Elternabende ohne Informationsteil können mehrfach stattfinden. Die Teilnehme daran ist freiwillig und wird gewünscht.
Wir freuen uns über jeden Besuch von Eltern. Der Einblick in den Schulalltag des Kindes stärkt das Verständnis für sein tägliches Lernen und gibt wertvolle Anhaltspunkte für den Austausch mit der Lehrperson sowohl im Klassen- als auch im Förderunterricht.
Am Elternabend informieren die Lehrpersonen individuell, ob sie vorgängig eine Anmeldung wünschen oder ob spontane Besuche möglich sind.
Computer, Handy und Co.
Die Schule setzt sich dafür ein, dass Kinder einen mass- und sinnvollen Umgang mit den neuen Medien kennenlernen. Dies ist nur mit grosser Unterstützung der Eltern möglich.
Die Eltern werden jeweils in der 3.Klasse zu einer Elterninformationsveranstaltung zum Thema «Medien» eingeladen. Es wird aufgezeigt, welche Gefahren und Chancen in der Mediennutzung stecken. Zudem bekommen die Eltern beratende Hilfestellung wie sie die Sicherheit auf den eigenen Geräten erhöhen können.
Der Schule Marbach ist es wichtig, die Kinder im Schulunterricht umfassend über den Umgang mit Medien zu sensibilisieren.
Den Besitz eines eigenen Handys empfehlen wir ab der Oberstufe.
Sexualkunde
In der 6.Klasse besuchen die Schülerinnen und Schüler einen Workshop zum Thema Sexualkundeunterricht. Für die Eltern findet parallel zum Workshop der Kinder eine Elterninformationsveranstaltung statt, die aufzeigt, was im Workshop thematisiert wird und die Eltern werden beraten, wie sie in der Familie mit der Thematik umgehen können.
Während des Schuljahres können je nach Situation mehrere Gespräche mit den Erziehungsberechtigten stattfinden.
Eltern und Erziehungsberechtigte können jederzeit Kontakt mit der Lehrperson aufnehmen und ein Elterngespräch wünschen.
Nicht alle Elterngespräche sind auch Beurteilungsgespräche. Zur Beurteilung gibt es jährlich ein obligatorisches Gespräch. Die Lehrperson lädt zu diesem Gespräch ein. Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, den Gesprächstermin wahrzunehmen.
Das Beurteilungsgespräch dient der Zusammenarbeit von Schule und Erziehungsberechtigten. Verbindlich besprochen werden die Beurteilung des Leistungsstands, das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten sowie die Förderung und die Gestaltung der Schullaufbahn der Schülerin oder des Schülers. Den Erziehungsberechtigten wird damit in der Mitte des Schuljahres ein Einblick in die Leistungen sowie die schulische Situation ihres Kindes gewährt.
Sowohl bei Eltern- als auch bei Beurteilungsgesprächen können die Kinder miteinbezogen werden. Die konkrete Ausgestaltung des Miteinbezugs liegt dabei in der Verantwortung und im Ermessen der Lehrperson.
Das Datum des Beurteilungsgesprächs wird im Zeugnis festgehalten.
Exkursionen sind Teil des Unterrichts. Sie dienen der Vertiefung und Erweiterung des in der Schule erarbeiteten Stoffes und werden von der Klassenlehrperson oder der jeweiligen Fachlehrperson begleitet.
Die Schule Marbach unterstützt Kinder mit Förderbedarf. Ein breites Grundangebot an verschiedenen Fördermassnahmen ermöglicht es den meisten Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf, die Schule gemeinsam mit allen anderen Kindern in der Wohngemeinde zu besuchen.
Im August/September kommt jährlich ein Schulfotograf in die Schule, um die Klassenfotos zu machen. Zudem werden im 1.Kindergartenjahr, der 1.Klasse, der 3.Klasse und der 6.Klasse Einzelaufnahmen/Portraits der Kinder gemacht.
Die Eltern der betreffenden Klassen können vorgängig wünschen, ob sie Einzelportraits ihres Kindes wünschen. Es besteht in keinem Fall eine Kaufverpflichtung.
Die Bestellung und Bezahlung der bestellten Fotos werden direkt vom Fotografen abgewickelt.
An der Schule Marbach gibt es grundsätzlich Hausaufgaben. Die Lehrpersonen orientieren sich an einer mass- und sinnvollen Handhabung. Diese ist in der Hausaufgaben-Regelung aufgeführt.
An der Schule Marbach bieten wir bei Bedarf ab 3 Kindern eine Hausaufgabenhilfe an. Diese findet an 3 Nachmittagen nach dem Unterricht statt und kostet 300.-Fr. pro Semester. Wenden Sie sich an die Lehrperson, um mehr Informationen zu erhalten. Es ist auch möglich diese Unterstützung nur an einem oder an zwei Nachmittagen in Anspruch zu nehmen.
Zwischen der Lehrperson und der Betreuungsperson in der Hausaufgabenhilfe findet ein regelmässiger Austausch statt.
Für Kinder, die bereits bei Schuleintritt eine diagnostizierte Lernschwäche haben oder die über einen längeren Zeitraum trotz Unterrichtsdifferenzierung ungenügende Leistungen erbringen, können individuelle Lernziele gesetzt werden.
In der Regel wird bei der Verfügung von individuellen Lernzielen in den Fachbereichen «Sprachen», «Mathematik» und «Natur, Mensch, Gesellschaft» der Schulpsychologische Dienst (SPD) beigezogen.
Die Förderlehrperson stellt einen individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmten Förderplan zusammen.
Am Ende des Schuljahres wird die Erreichung der individuellen Ziele beurteilt. In einem Lernbericht werden die Fortschritte festgehalten. Bei Nichterreichen eines Zieles wird daraus ein Ziel fürs kommende Semester definiert.
Der Lernbericht ist Teil des Zeugnisses. In den Fächern mit ILZ gibt es keine Leistungsnoten. Im Zeugnis erscheint der Vermerk «ILZ».
Die ISF richtet sich an Schüler und Schülerinnen mit besonderem Bedarf in Personal-, Sozial- und Sachkompetenzen.
Die ISF ermöglicht das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Schwierigkeiten im schulischen und sozialen Bereich. Dabei ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Klassenlehrperson und Förderlehrperson von besonderer Bedeutung. Weitere Schwerpunkte sind das frühzeitige Erkennen von Schwierigkeiten und besonderen Fähigkeiten, die Planung wichtiger Übergänge (Kontaktnahme mit zukünftigen Lehrpersonen, Weitergabe unerlässlicher Informationen beim Übertritt in eine andere Klasse oder eine andere Stufe) sowie das Sicherstellen einer kontinuierlichen Förderung, auch über die Zyklen hinweg.
Die ISF kann im Klassenverband oder in einer Kleingruppe separiert stattfinden.
Über die ISF wird am Elternabend informiert. Eltern von Kindern, die den Förderunterricht regelmässig und/oder über einen längeren Zeitraum besuchen, werden von der Klassenlehrperson informiert.
Jedem Kind stehen zwei freie Halbtage pro Schuljahr als Jokerhalbtage zur Verfügung (gilt auch vor und nach den Ferien).
Die zuständige Lehrperson ist spätestens zwei Schultage vor der Unterrichtsbefreiung durch die Eltern schriftlich zu informieren. Ein Grund kann, muss aber nicht angeben werden.
Die Klassenlehrperson kann dem Kind Hausaufgaben geben. Der verpasste Stoff muss nachgearbeitet werden.
Der Kindergarten ist die erste Volksschulstufe und dauert zwei Jahre. Der Besuch des Kindergartens ist obligatorischer Bestandteil der Volksschule. Die Einschulung findet mit dem Eintritt in den Kindergarten statt, die Kinder werden am 1.August nach Vollendung des vierten Altersjahres schulpflichtig. Ein Aufschub der Einschulung in den Kindergarten ist in Ausnahmefällen möglich. Die Schulleitung entscheidet auf Antrag der Eltern. Es kann der Schulpsychologische Dienst oder ein Kinderarzt beigezogen werden.
Im ersten Kindergartenjahr findet der Unterricht am Morgen während drei oder vier Lektionen statt. Die Eltern können ihr Kind für die erste Morgenlektion abmelden.
Im ersten Kindergartenjahr findet an den Nachmittagen kein Unterricht statt.
Im zweiten Kindergartenjahr besuchen die Kinder den Unterricht jeden Morgen während vier Lektionen sowie zusätzlich an zwei Nachmittagen während je zwei Lektionen.
Klassenzuteilung Kindergarten
Im Kindergarten haben wir zwei-drei Parallelklassen. Die Einteilung erfolgt jeweils nach der eingegangenen Anmeldung im Frühjahr.
Ziel ist es, ausgewogene Gruppen zu erstellen. Diese werden aufgrund von folgenden Kriterien gemacht:
- Geschwister werden in der Regel getrennt
- Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
- Ausgewogenheit von fremdsprachigen Kindern
- Koordination von Förderbedarf
- Spezielle Bedürfnisse von Kindern
Da alle Klassen im gleichen Haus beschult werden und damit den gleichen Schulweg haben und die Unterrichtszeiten in allen Klassen identisch ist, ist die Nachbarschaft der Kinder kein Argument für die Einteilung in die gleiche Klasse.
KiSchuplus umfasst zusätzliche Förderung im 3.KG-Jahr (Kindiplus) und der 1.Klasse (Schuleplus) insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathe. In KiSchuplus erhalten die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechende Förderung, um wichtige Grundlagen in Bereichen zu legen, die den Schulerfolg ermöglichen.
Ziel ist es, Entwicklungsrückstände zu überwinden, sowie Grundlagen zu festigen. Die Lerninhalte werden ganzheitlich und handlungsorientiert erarbeitet.
Kindiplus
Kindiplus ist ein 3.Kindergartenjahr mit zusätzlichem Förderunterricht entsprechend dem Entwicklungsstand in Deutsch und Mathe erteilt durch die Förderlehrperson.
Die Förderung findet während des regulären Kindergartenstundenplanes statt.
Im Kindiplus werden Kinder gefördert, begleitet und unterstützt, die schulisches Interesse aufweisen, aber zum Zeitpunkt des regulären Übertritts auf Grund ihrer Entwicklungsverzögerung, des sozialen Umfeldes oder der Anforderungen einer 1.Klasse nur teilweise gewachsen sind. Kindiplus stellt damit eine Alternative zum Übertritt in die 1.Klasse dar.
Schuleplus
Schuleplus bezeichnet die 1.Klasse mit zusätzlichem Förderunterricht in Deutsch und Mathe erteilt durch die Förderlehrperson.
Schuleplus plus ist die Weiterführung von Kindiplus. Die Kinder haben den 1.Klass-Stoff in Deutsch und Mathe bereits zur Hälfte erlernt und führen die Förderung weiter. Ende der 1.Klasse sind sie in allen Fächern und Bereichen gleich weit wie die anderen Kinder der 1.Klasse.
In vielen unserer Klassen werden die Lehrpersonen punktuell von einer Klassenassistenz unterstützt. Sie arbeitet unter Anleitung der Lehrperson und in deren Anwesenheit. Die Verantwortung für die Klassenführung und die Unterstützung einzelner Schülerinnen und Schüler liegt jederzeit bei der Lehrperson. Sie legt ebenfalls die Formen der Zusammenarbeit fest. Ziel ist es, die Lehrperson im Bereich der Klassenführung und des Unterrichts zu entlasten und ihren Handlungsspielraum zu vergrössern. Die Klassenassistenz übernimmt Aufgaben, die ihr durch die Lehrperson zugewiesen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der individuellen, schulischen und sozialen Anforderungen während des Schulalltags zu begleiten.
Personen mit abgeschlossenem Ausbildungslehrgang PHSG «Klassenassistenz» oder einer analogen Ausbildung werden bevorzugt.
Klassenlager können eine wertvolle Bereicherung und Ergänzung des Unterrichts sein.
Jährlich findet ein Skilager für die Kinder der 4.-6.Klasse statt. Zudem findet entweder in der 5. oder 6.Klasse einmalig ein Sommer-Klassenlager statt.
Für die Verpflegung beteiligen sich die Eltern mit einem Beitrag von 16. Fr./Tag am Klassenlager.
Eine gute Kommunikation mit den Eltern ist uns wichtig. Mit PUPIL Connect steht uns ein modernes und einfaches Hilfsmittel für den Dialog zwischen Schule und Eltern zur Verfügung. Wir nutzen PUPIL-Connect für die Kommunikation zwischen Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten und der Schulleitung. Ebenfalls werden die Absenzen direkt im PUPIL-Connect-Elternportal erfasst.
Trotz digitaler Hilfsmittel schätzen wir den persönlichen Kontakt zwischen Eltern und Lehrpersonen nach wie vor sehr. Wir hoffen, dass wir diesen weiter pflegen können.
Lausbefall kommt am häufigsten vor, wo Köpfe zusammengesteckt werden: in der Familie, im Kindergarten und in der Schule. Um im Falle des Auftretens eine grössere Ausbreitung zu verhindern ist es wichtig, dass Eltern und Lehrpersonen gut zusammenarbeiten. Weder die Schule noch das Elternhaus kann dieses Problem alleine lösen.
Wenn Sie einen Laus- oder Nissenbefall bei Ihrem Kind/Ihren Kindern entdecken, informieren Sie bitte umgehend die Lehrperson.
Wir arbeiten in der Regel in drei Schritten:
- Beim ersten Auftauchen werden alle Eltern der betreffenden Klassen informiert und gebeten ihr Kind zu untersuchen und wenn nötig zu behandeln.
- Falls die Behandlung nichts bringt und die Läuse noch immer auftreten, werden die Eltern aller Klassen informiert und gebeten ihr Kind zu untersuchen und wenn nötig zu behandeln.
- Falls die Behandlung aller Klassen in Verantwortung der Eltern nicht den gewünschten Effekt erzielt, engagiert die Schule eine Fachperson, die alle Kinder untersucht. Die Eltern werden vorgängig über das Vorgehen informiert und dürfen, wenn gewünscht, am Untersuch teilnehmen.
Legasthenie- und Diskalkulietherapie bieten wir an unserer Schule intern nicht an. Wenn ein Kind vom schulpsychologischen Dienst die Diagnose Diskalkulie oder Legasthenie gestellt bekommt, wird kooperativ mit einer der umliegenden Gemeinden eine Lösung gesucht.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
In der Lese - und Rechtschreib-Förderung (LeRe) werden Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und/oder der Schriftsprache gefördert. Je nach Bedarf werden der Leselehrgang oder die Grundlagen der Rechtschreibung aufgearbeitet oder vertieft. Das Kind wird auf der emotionalen Ebene und in seinem Selbstvertrauen unterstützt und gestärkt. Die Förderlehrperson berät Eltern und arbeitet eng mit der Klassenlehrperson zusammen. Sie fördert das Kind auf verschiedenen Ebenen. Sie vermittelt dem Kind praktische Hinweise, wie es seine Stärken einsetzen und mit seinen Schwierigkeiten umgehen kann. Es wird gezielt an den Wahrnehmungsfunktionen gearbeitet und es werden Lernstrategien und Arbeitstechniken vermittelt.
Die LeRe findet in einer Kleingruppe statt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Die Kinder der Schule Marbach tragen auf dem Schulweg eine Leuchtweste. Dies erhöht die Sichtbarkeit im Verkehr und damit die Sicherheit. Die Weste wird von der Schule kostenlos abgegeben. Bei Verlust oder mutwilligem Zerstören kann gegen einen Betrag eine neue Weste bezogen werden.
Die Abgabe der Weste ist eine Dienstleistung der Schule Marbach. Das Tragen wird sehr empfohlen. Falls Eltern das Tragen der Weste nicht als notwendig erachten, können sie die Lehrperson schriftlich darüber informieren.
Die logopädischen Massnahmen unterstützen Kinder im Vorschul- und Schulalter mit Kommunikations-, Spracherwerbs-, Stimm- und/oder Redeflussstörungen der gesprochenen und geschriebenen Sprache.
Die Logopädietherapie wird durch die Logopädische Vereinigung Oberrheintal (LVO) organisiert und durchgeführt. Die Therapie findet in Altstätten statt.
Logopädische Vereinigung Oberrheintal
Wiesentalstr. 1a
9450 Altstätten
Telefon: 071 755 47 07
Bitte Javascript aktivieren!
Die Eltern organisieren den Transport eigenständig. Wann die Therapie stattfindet, wird in Absprache mit den Eltern und der Klassenlehrperson geplant. Sie kann während oder ausserhalb des regulären Schulunterrichts stattfinden.
In der Spielgruppe lassen wir von der Logopädin jährlich eine Kontrolle aller Kinder durchführen. Sie testet auf spielerische Weise die Sprachkompetenz der Kinder.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Informationen zur Reservation finden sie unter:
Der Begriff Motorik steht für die Gesamtheit der Aktionen der Muskulatur, also für ihre Bewegung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Grobmotorik und Feinmotorik.
Als Voraussetzung für die Motorik gilt das Gestalten einer koordinierten Bewegung (koordinative Fähigkeiten). In der Motorikförderung wird die Entwicklung dieser Fähigkeiten unterstützt und gefördert. Wahrnehmung ist der komplette Vorgang der Aufnahme von Sinneseindrücken durch die Sinnesorgane und die integrative Verarbeitung von Umwelt- und Körperreizen. Dabei werden Lernfähigkeit und Erinnerungsvermögen benötigt. Wahrnehmung ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Sprachverständnisses und der Kognition.
Motorikförderung richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler, die in ihrem Bewegungsverhalten und damit in ihren Beziehungs- und Ausdrucksmöglichkeiten eingeschränkt sind. Ihre gesamte Entwicklung und auch ihr Lernen in anderen Bereichen können dadurch erschwert sein. Sie haben Schwierigkeiten, sich angemessen zu bewegen und/oder fallen beim Turnen, Schreiben und im Sozialverhalten auf.
Wahrnehmungsförderung richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler, die durch undifferenzierte visuelle, taktile und/oder auditive Wahrnehmung sowie eine verminderte Aufmerksamkeitsspanne in ihrem Lernprozess beeinträchtigt sind.
Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erweitern, die Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung zu fördern, Rückstände aufzuholen oder mit bleibenden Schwierigkeiten einen guten Umgang zu finden, um so das Selbstwertgefühl und die Persönlichkeit zu stärken. Ebenso geht es darum, das familiäre und schulische Umfeld für die Schwierigkeiten und individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren.
Die MoWa findet in einer Kleingruppe statt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Wir arbeiten eng mit der Musikschule Oberrheintal in Altstätten zusammen. Die Musikalische Grundschule ist ein obligatorisches Schulfach und wird in der 1.Klasse unterrichtet. Die Musikalische Früherziehung ist Teil des Schulunterrichtes im 2.Kindergartenjahr. Beide Fächer werden von Lehrpersonen der Musikschule Oberrheintal unterrichtet.
Daneben bietet die Musikschule Instrumentalunterricht ausserhalb des Schulunterrichts an. Die Kosten tragen Eltern und Schule gemeinsam. Die Organisation und Anmeldung liegt bei der Musikschule und den Eltern.
Damit Kinder und Jugendliche die Risiken von Nikotinprodukten einzuschätzen lernen, besuchen die Kinder der 5.Klasse einen Workshop von zwei Lektionen bei externen Fachleuten. Die Schülerinnen und Schüler gehen dabei auf eine virtuelle Reise – von den Wurzeln des Tabaks bis zu seinem Ende als Zigaretten-Stummel. Die Kinder lernen, welche Schäden der Tabakanbau und der Konsum von Nikotinprodukten bei Menschen und Natur anrichtet.
Die Schule setzt sich dafür ein, dass Kinder einen mass- und sinnvollen Umgang mit den neuen Medien kennenlernen. Jeweils in der 5.Klasse findet ein Workshop mit externen Fachleuten statt. Den Kindern werden auf altersgerechte Art die Chancen und Gefahren der Mediennutzung aufgezeigt. Zudem wird das eigene Mediennutzungsverhalten reflektiert.
Ein stufengerechter Umgang mit den Medien ist nur mit grosser Unterstützung der Eltern möglich. Aus diesem Grund finden in regelmässigen Abständen obligatorische Informationsveranstaltungen für die Eltern statt.
Projekttage und oder Projektwochen werden jährlich in anderer Form eingesetzt und angeboten. Sie können in jeder Klasse einzeln oder auch klassen-, stufen- und schulhausübergreifend stattfinden. Die Eltern werden jeweils frühzeitig über Stundenplanänderungen informiert. Bei grösseren Projekten und wenn mehrere Klassen involviert sind, findet in der Regel eine Elternveranstaltung statt, um die Resultate zu präsentieren.
In der Unterstufe gibt es das Projektfach «F.R.E.I-Zyt». In der Mittelstufe heisst der Projektunterricht "mima".
"F.R.E.I.-Zyt" bedeutet:
F Forschen
R Rätseln
E Entwickeln
I Interessieren
"mima" kommt von
Mir mached
Mittelstufe macht
Mittelstufe Marpa
Während zwei Lektionen arbeiten die Kinder klassenübergreifend an selbstgewählten Aufgaben und Projekten. Sie lernen altersdurchmischt, kooperativ im Sach- und Sozialbereich. Der Unterricht ist individuell, ressourcen- und stärkenorientiert. Das freie Arbeiten war und ist für viele Kinder eine Herausforderung. Die Lehrpersonen begleiten die Kinder im Arbeitsprozess und lassen ihnen zunehmend mehr Freiraum bei der Ideenfindung und Umsetzung ihrer Arbeiten. Die Lernziele fokussieren sich auf den Prozess und weniger auf das Resultat.
Der Projektunterricht wird primär integriert und integrierend umgesetzt. Da die Kinder in diesem Unterricht ihren individuellen Begabungen nachgehen und die persönlichen Stärken ausspielen können, deckt er die Begabungs- und Begabtenförderung ab.
Psychomotoriktherapie stellt die Bewegung des Menschen als Ausdruck der Beziehung zwischen Körper, Seele und Geist ins Zentrum. Sie geht davon aus, dass Körper- und Bewegungserfahrungen eine wesentliche Voraussetzung für die motorische, sensorische, emotionale, kognitive und soziale Entwicklung des Kindes darstellen. In der Psychomotoriktherapie wird diese Entwicklung unterstützt und gefördert.
Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu erweitern, die Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung zu fördern, Rückstände aufzuholen oder mit bleibenden Schwierigkeiten einen guten Umgang zu finden. Über ressourcenorientiertes Arbeiten werden das Selbstwertgefühl und die Persönlichkeit gestärkt. Ebenso geht es darum, das familiäre und schulische Umfeld für die Schwierigkeiten und individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrperson Ihres Kindes.
Jeweils am Martinitag, 11.November, veranstalten wir mit den Kindern von der Spielgruppe bis zur 3.Klasse den Räbaliechtliumzug oder einen Liechtliweg. Wir basteln mit den Kindern Räben oder Lichter und ziehen singend durch die Strassen von Marbach. Die Eltern sind herzlich dazu eingeladen.
Wenn der 11.November auf das Wochenende fällt, findet die Veranstaltung am Freitag vorher oder am Montag danach statt.
Beim Religionsunterricht handelt es sich um ein Wahlfach der Kirchen. Kinder, welche einer Kirche angehören, sind automatisch für den Religionsunterricht angemeldet. Die Eltern können ihr Kind beim Sekretariat der jeweiligen Kirche vom Religionsunterricht abmelden.
Der Religionsunterricht steht auch den Kindern anderer Konfessionen und Religionen oder Weltanschauungen offen. Sie können Ihr Kind über die Schulleitung oder direkt bei einer der Landeskirchen anmelden.
Kinder, die keinen Religionsunterricht besuchen, gehen während den freien Lektionen nach Hause. Wenn der Religionsunterricht während den Blockzeiten stattfindet, werden die Kinder auf Wunsch in einer anderen Klasse beaufsichtigt. Das Kind arbeitet selbstständig an einem mitgebrachten Thema, es kann lesen oder zeichnen, … Das Kind wird in dieser Zeit nicht beschult. Bitte wenden Sie sich an die Klassenlehrperson.
Mitte/Ende Mai findet in allen Klassen ein «Schnuppermorgen» statt. Alle Klassen, die im kommenden Schuljahr eine neue Klassenlehrperson bekommen, haben an diesem Vormittag bei der neuen Lehrperson Unterricht. Die künftigen Räupli (1.Kindergarten) werden zum ersten Mal ohne Eltern in den Kindergarten eingeladen.
Für Klassen, die im kommenden Schuljahr die gleiche Klassenlehrperson behalten, findet der Unterricht nach Stundenplan statt.
Alle Klassen vom Kindergarten bis 5.Klasse bekommen an diesem Vormittag den Stundenplan des kommenden Schuljahres.
Im 2.Kindergarten und in der 5.Klasse finden die schulärztlichen Untersuche statt, welche durch die Schule finanziert werden. Der Untersuch dient vor allem der Früherfassung von Wachstumsstörungen der Wirbelsäule. Zudem werden Gehör, Grösse und Gewicht kontrolliert, Rachen und Ohren angeschaut, sowie Herz und Lungen abgehört. Ausserdem werden die Sprachentwicklung und die Reife des Kindes begutachtet. Sollte bei einem Kind ein Befund erhoben werden, werden die Eltern vom Schularzt darüber informiert.


Die Schulküche hat in erster Linie den Bedürfnissen der Schulen und den schuleigenen Veranstaltungen zu dienen. Soweit der Schulbetrieb nicht gestört wird, kann die Küche mit Theorieraum auch Parteien, Vereinen, öffentlichen und privaten Gemeinschaften sowie Privaten auf Gesuch hin zur Verfügung gestellt werden.
Die Küche darf ausschliesslich zu diesem Zweck benutzt werden.
Die Schulküche ist während den Schulferien geschlossen. Die Liegenschaftskommission kann in Absprache mit dem Hauswart und der Schulleitung Ausnahmen bewilligen.
Gesuche für die Benützung der Schulküche durch Dritte sind schriftlich mit dem Gesuchsformular 6 Wochen vor dem Benützungstermin einzureichen.
Für Vereine und Organisationen, welche die Schulküche ganzjährig benutzen, gilt die Bewilligung von Anfang bis Ende des Schuljahres.
Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit dem Hauswart, der Schulleitung oder der Schulverwaltung Kontakt auf.
Die Schulsozialarbeit (SSA) an der Schule Marbach ist Teil der Jugendarbeit Oberes Rheintal.
Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der persönlichen Entwicklung, bietet Beratung in Krisen, fördert soziale Kompetenzen durch Prävention und arbeitet eng mit Eltern und Lehrpersonen zusammen.
Die Kernaufgaben der SSA sind Beratung, Unterstützung, Projekte und Krisenintervention.
Die Lehrperson entscheidet, wann und zu welchen Themen sie die SSA in die Klasse holt und informiert die Eltern über das Angebot, wenn sie bei einem Kind Bedarf feststellt.
Eltern oder Schülerinnen und Schüler können jederzeit unverbindlich mit der SSA in Kontakt treten.
Das Angebot ist vertraulich und, dank der Finanzierung durch die politischen Gemeinden, kostenlos.
Der Schulweg ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist es, dass die Kinder einen zumutbaren Schulweg leisten können. Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Besonders beim Eintritt in den Kindergarten ist es wichtig, dass die Eltern sich frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzen und den Schulweg mit ihrem Kind regelmässig üben. Vom Aspekt der Sicherheit her ist es wichtig, dass das Kind immer den gleichen Weg zur Schule läuft.
Der Schulweg soll zu Fuss zurückgelegt werden. Nur so lernt ihr Kind den Verkehr und die Gefahren einzuschätzen. Der Fussweg stellt einen wichtigen Teil der Bildung der Sozial- und Selbstkompetenzen dar.
Vorteile fürs Kind beim «Schulweg zu Fuss»
- Mehr Sicherheit: Je früher sich Ihr Kind an den Strassenverkehr gewöhnt, desto geschickter wird es sich in ihm bewegen. Später zeigt es dann auch mehr Sicherheit beim Velofahren.
- Gute Angewohnheit: Wenn Ihr Kind zu Fuss in die Schule geht, wird es in Zukunft von dieser guten Angewohnheit profitieren: Die Bewegung ist gesund, und für die Umwelt ist es die nachhaltigste Form der Fortbewegung.
- Spannende Erfahrungen: Die Nachbarskatze streicheln, die Vögel singen hören, Blumen pflücken – auf dem Schulweg gibt es für Ihr Kind immer etwas zu entdecken. Es macht in seinem eigenen Tempo interessante Erfahrungen und erlebt echte Autonomie.
- Neue Freundschaften: Auf dem Schulweg wird Ihr Kind andere Kinder treffen, die ebenfalls zu Fuss gehen. Dabei entwickeln sich neue Freundschaften und gemeinsam macht der Schulweg noch viel mehr Spass.
- Erweiterter Radius: Ihr Kind lernt ganz nebenbei seine Umgebung kennen.
Eltern, die ihre Kinder regelmässig mit dem Auto zur Schule bringen, nehmen den Kindern wichtige Erfahrungen auf dem Schulweg weg. Zudem gefährden sie mit dem Mehrverkehr rund ums Schulhaus und dem Parkieren beim Schulareal das eigene und die anderen Kinder.
Falls es in speziellen Situationen erforderlich ist, das Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren oder abzuholen, danken wir Ihnen, wenn sie einen Treffpunkt entfernt des Schulareals ausmachen. Im Schulhaus Feld ist das der Parkplatz bei der Mehrzweckhalle und beim Schulhaus Egger ist es der Parkplatz im Dorfzentrum hinter der Krone.
Der Schwimmunterricht findet in der 1.-3.Klasse und der 5.Klasse statt. Es besuchen jeweils zwei Klassen zusammen das Hallenbad AquaRii in Altstätten.
Am Ende der 3.Klasse absolvieren die Kinder den Wassersicherheits-Check WSC. Dieser wurde von der SLRG in Zusammenarbeit mit der BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung und swimsports.ch definiert und eingeführt. Die Schule Marbach orientiert sich bei der Durchführung an den Vorgaben der SLRG. Die Kinder erhalten nach bestandener Prüfung einen entsprechenden Ausweis.
Wenn Kinder die Prüfung nicht bestehen und die geforderten Schwimmkompetenzen Ende der 3.Klasse nicht erreichen, werden die Eltern informiert. Es wird ihnen empfohlen einen Schwimmkurs bei einer Schwimmschule zu besuchen.
Schwimmunterricht ist im Lehrplan Volksschule ein verbindlicher Bestandteil im Kompetenzbereich Sport „Bewegen im Wasser». Ziele sind das sichere Schwimmen, Vermittlung von Wassersicherheit, Gefahrenkenntnis und Schwimmtechniken.
Der Sexualkundeunterricht findet in der 6.Klasse statt. Als Ergänzung zum Unterricht bei der Klassenlehrperson findet ein Workshop mit externen Fachleuten statt. Dieser ermöglicht den Kindern einen weiteren Zugang zur Thematik. Für die Eltern findet parallel zum Workshop der Kinder eine Elterninformationsveranstaltung statt, die aufzeigt, was im Workshop thematisiert wird und wie Eltern in der Familie mit dem Thema umgehen können.
Die zunehmende Verbreitung von Smartwatches und GPS-Trackern bei Kindern stellt die Schulen vor neue Herausforderungen. Diese Geräte bieten zahlreiche Funktionen, welche im Schulalltag zu Ablenkungen führen und den Unterricht stören können. Zudem sind rechtliche und pädagogische Aspekte zu berücksichtigen, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre.
Unsere Schule setzt sich für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Geräten ein. Während des Unterrichts und auf dem gesamten Schulareal sollen die Kinder ungestört lernen und spielen können. Unsere Schule erlässt daher die Regelung, dass Smartwatches während den Unterrichtszeiten und vor und nach dem Unterricht nicht auf dem Schulareal geduldet werden.
Falls ein Gerät mitgebracht wird, wird es bei der Lehrperson deponiert und am Ende des Unterrichts selbstständig wieder abgeholt. Die Schule übernimmt keine Haftung.
Spielplatz im Egger
Der Spielplatz direkt beim Schulhaus und Kindergarten spricht Kinder im Primarschulalter an. Von Drehteller, Rutschbahn, Schaukel, Sandspielbereich, Tunnel und Seil-Kletterbereich bis hin zu Fussballplatz, Pumpbrunnen und Seilbahn ist für jedes Kind etwas dabei. Der grosse Rasenplatz kann neben dem Fussballspiel auch für sämtliche andere Spiele genutzt werden. Der Sandspielbereich kann von den Erwachsenen ab- und wieder zugedeckt werden.
Das WC beim Eingang zum Kindergarten ist für alle kleinen und grossen Spielplatzbenutzer öffentlich zugänglich.
Spielplatz im Feld
Der vielseitig gestaltete Spielplatz beim Schulhaus Feld bietet Freizeitspass und Erholung für Gross und Klein.
Für die jüngeren Kinder gibt es ein Karussell, eine Seilbahn und altersgerechte Klettermöglichkeiten. Auch Teenager kommen voll auf ihre Kosten: Ein Fussballplatz, ein Basketballfeld und ein Ping-Pong-Tisch sorgen für reichlich Action und Sport. Für ein gemütliches Zvieri stehen im kühlen Schatten grosszügige Tische und Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.
Um die Kinder möglichst gut fördern zu können, arbeiten je nach Organisation und Klassengrösse während einiger Lektionen zwei Lehrpersonen mit der Klasse im Teamteaching. Die beiden Lehrpersonen können entweder gleichzeitig mit der ganzen Klasse im Schulzimmer arbeiten oder die Klasse wird in zwei Halbklassen in unterschiedlichen Zimmern unterrichtet.
Im Urlaubsreglement ist die genaue Handhabung geregelt.
Generell gilt:
- Über Urlaub bis zwei Wochen entscheidet die Schulleitung.
- Über Urlaub über zwei Wochen entscheidet die Schulkommission.
In beiden Fällen ist ein schriftliches Gesuch mindestens vier Wochen vor dem gewünschten Urlaub an die Schulleitung zu stellen.
Für Ferienverlängerungen gibt es generell keinen Urlaub. Ebenso für Ferienreisen, welche in die Ferienzeit verlegt werden können.
Auf sämtlichen Veloausflügen mit der Klasse gilt eine Helmtragepflicht.
Die Veloprüfung wird in der Regel in der 6.Klasse durchgeführt und wird von der Polizei organisiert. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgen in Absprache und unter Einbezug der Lehrpersonen.
Die Veloprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil werden die Kenntnisse über Verkehrsregeln, Strassensignale und Strassenmarkierungen mittels Testbogen geprüft.
Im praktischen Teil werden die Befähigungen – Fahrzeughandling und Fahrzeugbeherrschung – sowie das richtige Verhalten als Velofahrer/Velofahrerin auf der öffentlichen Strasse geprüft.
Vor dem praktischen Teil muss das Velo auf die vorschriftsgemässe Ausrüstung hin kontrolliert werden. Nichtbetriebssichere Velos sind nicht zum Test zugelassen.
Die Ausbildung im Bereich "Verkehr" beginnt bereits im Kindergarten, wo das richtige Überqueren von Fussgängerstreifen beigebracht wird. Im späteren Verlauf der Schulzeit sind die Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren der Kantonspolizei St.Gallen auch immer wieder in den Schulzimmern zu Besuch. Es werden dann das richtige Verhalten im Umgang mit Lichtsignalanlagen, die Vortrittsregeln und schliesslich das Velofahren geübt.
Die Verkehrsinstruktion erfolgt stufengerecht in folgenden Modulen:
Kindergarten
Fussgängerregeln / Verhalten auf dem Schulweg
1.Klasse
Wiederholung der Fussgängerregeln / Verhalten auf dem Schulweg / Verhalten bei Lichtsignalanlagen sowie einige Regeln beim Velofahren
2.Klasse
Ausstattung eines Velos / Regeln beim Velofahren
3.Klasse
Erkennen der Signale (Signallehre nach Form, Farbe, Bild) / Regeln beim Velofahren
4.Klasse
Die Klasse besucht die Verkehrsschulungsanlage in Altstätten. Dort wird den Kindern im praktischen Unterricht vorwiegend das Thema «Linksabbiegen» beigebracht. Zudem werden auch einige Vortrittsregeln sowie das Deuten eines Lichtsignals unterrichtet.
5.Klasse
Schulung sämtlicher Vortrittsregeln
6.Klasse
Veloprüfung im Verkehr (Theorie im Januar/Februar und Prüfung im Mai/Juni)
Mittelstufe
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe werden über die Gefahren des "Toten Winkels" instruiert. Nach einer theoretischen Unterrichtssequenz wird das Gelernte praktisch an einem Lastwagen veranschaulicht.
Erfolgt ein Wegzug aus der Gemeinde, sind die Eltern verpflichtet, dies der Schulleitung und den Klassenlehrpersonen ihrer Kinder möglichst frühzeitig mitzuteilen. So kann unter anderem der Abschied in der Klasse sorgfältig geplant und realisiert werden, und die Klassenlehrperson kann die zukünftige Lehrperson des Kindes rechtzeitig kontaktieren.
Jährlich Ende Februar/Anfang März findet eine Sonderwoche statt. Je nach Stufe variiert das Programm:
Kindergarten
Der Kindergarten bewegt sich in der Turnhalle, im Hallenbad und im und um den Kindergarten. Der Stundenplan mit detaillierten Programminfos wird den Eltern frühzeitig kommuniziert.
Unterstufe 1.-3.Klasse
Die Unterstufe fährt an vier Tagen Ski. Sie verlassen Marbach mit dem Car frühmorgens und kehren am späten Nachmittag wieder zurück. Die Kinder und Eltern lernen sich tageweise zu lösen, was eine gute Vorbereitung für das Klassenlager ab der 4.Klasse ist. Für Kinder, die nicht Ski fahren, wird ein Polysportivprogramm in und um Marbach organisiert. Der Mittwoch ist in der Unterstufe frei. Kinder im 3.Kindergartenjahr können auswählen, ob sie am Programm des Kindergartens oder der Unterstufe teilnehmen wollen.
Skilager 4.-6.Klasse
Alle Kinder der Mittelstufe fahren von Montag bis Freitag ins Skilager. Gemeinsam fahren die Kinder Ski oder üben polysportiv Aktivitäten aus. Die Gemeinschaft und der soziale Aspekt haben einen hohen Stellenwert und werden aktiv gelebt.
Für die Verpflegung beteiligen sich die Eltern mit einem Beitrag von 16. Fr./Tag sowohl bei den Skitagen der Unterstufe als auch im Skilager der Mittelstufe. Im Kindergarten und im Polysportiv-Programm der Unterstufe entstehen den Eltern keine Kosten, da die Kinder zu Hause essen.
Der Zahngesundheit wird in der Schule grosse Beachtung geschenkt. Die heute praktizierte Zahnprophylaxe basiert auf zwei Pfeilern: der Besuch der Zahnprophylaxeassistentin «Zahnfee» im Unterricht und der jährlichen Kontrolle beim Zahnarzt.
Die Zahnprophylaxeassistentin besucht die Kinder im 2.Kindergarten, in der 2.Klasse und der 6.Klasse. Themen im Unterricht sind:
- Orientierung über eine gesunde Ernährung
- Anleitung zur Mundhygiene und zur richtigen Zahnpflege
- Durchführung von dem Alter angepassten vorbeugenden Massnahmen
Die jährliche zahnärztliche Kontrolle stellt sicher, dass ein allfälliger Handlungsbedarf rechtzeitig erkannt wird.
- Jährliche Untersuchung des Gebisses
- Behandlung von Zahnschäden
- Orientierung der Eltern über nicht normale Zahnstellung
Die Eltern können wählen, ob sie das Kind zu einem der Schulzahnärzte oder zu einem privat gewählten Zahnarzt schicken. Beim Schulzahnarzt wird die Erstkontrolle durch die Schule finanziert. Die Eltern werden nach dem Besuch beim Schulzahnarzt über allfällige Zahnschäden oder Fehlstellungen informiert und sie entscheiden selbst, bei welchem Arzt sie die Behandlung durchführen lassen.
Ein zentrales Element der Zahngesundheit ist die Fluoridierung der Zähne von Kindern und Jugendlichen. Beim jährlichen Untersuch der 1. bis 3. Klasse appliziert der Schulzahnarzt den Fluorid-Lack auf die bleibenden Backen- sowie die Milchbackenzähne. Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten müssen der Fluoridierung zustimmen. Die Kosten dafür trägt die Schule, sofern der jährliche Untersuch vom Schulzahnarzt durchgeführt wird.
Die Leistung in den obligatorischen Fächern wird im Zeugnis gemäss Lektionentafel ab der 2. Klasse Primarschule grundsätzlich mit einer Zeugnisnote beurteilt.
Bis zum Ende der Primarschule erhalten die Schülerinnen und Schüler jeweils zum Ende eines Schuljahres ein Zeugnis. Während des Schuljahres bzw. Semesters wird kein Zeugnis ausgestellt.
Im Kindergarten wird am Ende des Schuljahres ein Zeugnis im Sinn einer Schulbestätigung ausgestellt.
In der 1.Klasse wird ein Zeugnis ohne Noten ausgestellt. Das Zeugnis übernimmt die Funktion der Schullaufbahndokumentation.
Von der 2. bis zur 6.Klasse wird die Leistung in jedem Fach mit einer Leistungsnote beurteilt. Die Note stellt eine Gesamtbeurteilung in diesem Fach dar. Zur Verfügung stehen dabei die Ziffern 1 bis 6. Die Zeugnisnoten geben Auskunft über den Grad der Zielerreichung und sind folgendermassen definiert:
Note |
Die Schülerin oder der Schüler … |
6 |
… erreicht alle anspruchsvollen Lernziele. |
5 |
… erreicht alle grundlegenden und einige anspruchsvolle Lernziele. |
4 |
…erreicht alle grundlegenden Lernziele. |
3 |
… erreicht mehrere grundlegende Lernziele nicht. |
2 |
… erreicht die meisten grundlegenden Lernziele nicht. |
1 |
… erreicht keine grundlegenden Lernziele. |
Im Zeugnis werden ganze und halbe Zeugnisnoten gesetzt.
Im Fach ERG ab der 3.Klasse wird auf die Leistungsbeurteilung verzichtet. Im Zeugnis erscheint der Vermerk «besucht».
Pausen sind nicht nur „Auszeiten“ beim Spielen oder Lernen, sie dienen auch dem Nachschub von Energie durch Nahrung und Flüssigkeit. Ein Znüni oder eine Zwischenmahlzeit können Konzentrationsabfällen und Ermüdungserscheinungen gezielt entgegenwirken.
Bitte geben Sie Ihrem Kind nur „gesunde“ und zahnschonende Zwischenverpflegungen mit. Nach dem Znüniessen hat das Kind die Möglichkeit die Zähne zu putzen. Es muss dies jedoch in Eigeninitiative erledigen, die Lehrperson übernimmt keine Verantwortung.
Wenn ein Kind Geburtstag hat, darf es ausnahmsweise auch ein zuckerhaltiger Znüni, wie beispielsweise ein Kuchen, sein.
Der Nationale Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die Zukunft gestalten. Unter dem Motto «Seitenwechsel» lernen Schülerinnen und Schüler geschlechtsuntypische Arbeitsfelder und Lebensbereiche kennen und machen Erfahrungen fürs Leben. Auf diese Weise öffnen sich Horizonte. Kinder und Jugendliche bekommen Mut und Selbstvertrauen, ihre Zukunft losgelöst von starren Geschlechterbildern an die Hand zu nehmen.
Der Nationale Zukunftstag findet jeweils am zweiten Donnerstag im Monat November statt und wird an der Schule Marbach in der 5. und 6.Klasse besucht.
Die Kinder wählen zusammen mit den Eltern ein Unternehmen aus, welches sie besuchen wollen. In den meisten Fällen begleiten die Kinder eine Bezugsperson zu dessen/deren Arbeit. Einzelne Unternehmen bieten auch Spezialprogramme an, für die sich die Schülerinnen und Schüler anmelden können, unabhängig davon, ob sie eine Person in diesem Unternehmen kennen oder nicht.
Die Lehrpersonen unterstützen die Kinder bei der Wahl eines Unternehmens, wenn dies von den Eltern gewünscht wird. Der Zukunftstag wird in der Schule vor- und nachbereitet.